Saubere Technologie, saubere Energie – saubere Zukunft

Saubere Technologie saubere Energie

Energie als Kraftquelle der Wirtschaft und unverzichtbare Voraussetzung des zivilisierten Lebens spielt weltweit eine zentrale Rolle. Wurden jahrzehntelang fossile Ressourcen zur Stromerzeugung genutzt, ist inzwischen unübersehbar, dass die Ölvorräte in absehbarer Zeit erschöpft sein dürften. Kohle stünde zwar noch sehr lange zur Verfügung; ihre Verbrennung kann aber aufgrund der starken Umweltbelastung angesichts des Klimawandels mit seinen gravierenden weltweiten Auswirkungen kaum mehr verantwortet werden.

Das Karbonzeitalter – so bezeichnet, weil die Energie bislang fast ausschließlich aus Kohlenstoffen erzeugt wurde – geht seinem Ende zu. Nur der Weg in Richtung erneuerbare Energiequellen ist zukunftsfähig. „Zur fundamentalen Neuausrichtung der Energieversorgung gibt es aus ökonomischer und ökologischer Perspektive keine Alternative“, betont daher Klaus Töpfer, ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen in seiner Keynote-Ansprache auf dem ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa 2012.

Die Lösungen heißen Cleantech und erneuerbare Energien.

Spät, aber vielleicht noch rechtzeitig zeichnet sich in Energiefragen ein grundlegender Perspektiv- und Positionswechsel ab. Immer mehr Staaten erkennen, dass Klimaschutz und Stromversorgung künftig nur noch mit erneuerbaren Energien bewältigt werden können. Mehr als 100 Regierungen haben sich daher bereits zur Förderung diesbezüglicher Technologien bekannt und vielfach finanzielle Regelungen für den Übergang geschaffen (Institute for Advanced Sustainability Studies/IASS Potsdam, Plattform Energiewende, Newsletter Oktober 2012). Sie reagieren damit zugleich auf Prognosen, dass viele Schwellenländer vor einem enormen Wirtschaftswachstum stehen und ihr Energiebedarf stark wachsen wird.

Innovative Technologie für globalen Klimaschutz

Öffnet man den Blick für Alternativen, ist die Erkenntnis so einfach wie überraschend – Energie ist überall. Ob in der Sonneneinstrahlung, im Wind, im Boden, in den Meeren und Flüssen oder in den Pflanzen: Es rücken viele neue Energieträger in den Blick, von denen jeder für sich den Weltenergiebedarf mindestens zu großen Teilen, oft aber gleich vielfach decken könnte. Diese Energien erneuern sich selbst oder sind einfach unerschöpflich – und sie belasten die Umwelt allenfalls minimal.

Die Herausforderung besteht darin, diese Energien möglichst umgehend nutzbar zu machen, um die globalen CO2-Emissionen zu reduzieren. Und das ist technisch zu weiten Teilen bereits praktikabel. Je nach Ausgangslage kann es sich dabei um einzelne Windräder, Solar- oder Biogasanlagen oder um regelrechte Kraftwerke handeln, die sauberen Strom liefern. Auch die Nutzung von Wasserkraft und Geothermie ist weit verbreitet. Technologien aus dem Bereich Cleantech erweisen sich als regelrechtes Kapital, denn sie sind der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit der weltweiten Wirtschaft.

Doch um eine sichere Energieversorgung aufzubauen, müssen die Erzeugungsanlagen für regenerativen Strom um die dazugehörige Infrastruktur ergänzt werden. Saubere Elektrizität braucht Stromnetze, um aus den Erzeugungsgebieten zu den Verbrauchern zu gelangen. Und da Wind- und Solarenergie – zwei der ertragsreichsten Quellen für umweltfreundliche Elektrizität – natürlichen Schwankungen unterliegen, ist der Bedarf an Speichertechnologien groß. Heute müssen Solar- und Windkraftanlagen zu Spitzenzeiten noch immer oft abgeschaltet werden, weil sie ihren Strom in den vollen Netzen nicht mehr loswerden. Große Speicher wären ideale Puffer, um den Strom dann bei Flaute oder nachts abrufen zu können. Hier praktikable Lösungen zu finden gehört zu den größten Herausforderungen für Cleantech-Experten.

Große Potenziale bei Auf- und Ausbau

Der Bedarf an Technologien zur sauberen Stromerzeugung ist groß – in vielen Ländern, die über immense regenerative Energiequellen verfügen, besteht enormer Aufholbedarf. Von den Ländern des Gulf Cooperation Council – der Arabische Golf ist eine der sonnenreichsten Regionen der Erde – verfügen ganze zwei Staaten zusammen lediglich über 0,023 Gigawatt solare Stromproduktionskapazität: die Vereinigten Arabischen Emirate über 0,02 Gigawatt und Saudi-Arabien über 0,003 Gigawatt (eine Leistung, die bereits ein einziges größeres Windrad in Norddeutschland erbringen kann (www.renewablefacts.com).

Nicht anders sieht es bei den wirtschaftlich schwächsten Ländern der Erde aus: Fünf der „least developed countries“, nämlich Uganda, Kambodscha, Vanuatu, Senegal und Bangladesch, verfügen – ohne Wasserkraftnutzung – zusammen über ganze 0,035 Gigawatt erneuerbare Stromerzeugungskapazität aus Biomasse, Geothermie, Sonne und Wind (www.renewablefacts.com). Mit den nötigen Investitionen wären auch hier ein vielfach höherer Ertrag und die energetische Versorgung abgelegener Gebiete möglich.

Weitsicht, Initiative und Verantwortung

Um die Erde mit sauberer Energie zu versorgen, stehen Quellen in reichem Maß zur Verfügung. Auch die nötigen Technologien sind bekannt und praxisfähig. Und sogar die politische Beschlusslage vieler Nationen geht eindeutig in Richtung erneuerbare Energien. Was fehlt, sind Initiativen und die nötigen Mittel. Hier geht die ThomasLloyd Group beispielhaft voran. Seit über 35 Jahren im Bereich Cleantech und erneuerbare Energien aktiv, kennen die Experten von ThomasLloyd das Gebiet so gut wie kaum jemand sonst.

Im ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund dieser führenden globalen Investmentbanking- und Investmentmanagementgruppe treffen sich Engagement und gesunder Geschäftssinn. Mit dem vorhandenen Expertenwissen können saubere Stromerzeugungskapazitäten in Asien geplant, finanziert und gebaut werden, die Wirtschaftswachstum und Wohlstand ermöglichen, die nicht zu Lasten der Umwelt gehen müssen.

Und da die politische Beschlusslage in den Zielländern der Investitionen Betrieb und Erträge der Stromerzeugungsanlagen substanziell unterstützen, können den privaten Investoren des Fonds attraktive Renditen prognostiziert werden.